Schlagwort-Archive: 16:8

Overnight-Oats – gesund, lecker, abwechslungsreich frühstücken

Heute möchte ich Euch mal erzählen was mein Mann und ich ganz oft zum Frühstück essen. Und zwar einen sogenannten Overnight-Oats kurz OnO. Das besondere an diesem Frühstück ist, dass man es abends schon vorbereiten kann und zum zweiten ist es sehr gut mit zur Arbeit zu nehmen. Besonders toll ist aber auch, das man mit wenigen Handgriffen jeden Tag ein neues Geschmackserlebnis zaubern kann.

Meine Overnight-Oats

Wichtig ist zunächst, dass man ein gutes auslaufsicheres Gefäß hat. Schließlch wollen viele ja das Frühstück mit ins Büro etc. nehmen und da soll es ja nicht vorher in der Aktentasche landen.

Ich habe mir diese tollen Bügelgläser besorgt. Wenn ich weiß, dass ich zuhause essen werde reicht es sie ohne Gummi zu verschließen. Sie haben ein Fassungsvermögen von 0,5 Liter und reichen genau für ein Frühstück. Des weiteren sehen sie sehr dekorativ aus und machen gleich noch mehr Lust aufs Essen.

Werbelink:  Gläser hier kaufen

Grundzutaten

Die wichtigsten Zutaten für dieses Gericht sind

  • Getreideflocken
  • Flüssigkeit
  • Früchte
  • Gewürze oder sogenannte Flavourdrops
  • Topping

In meinem Fall kommt meist noch etwas Quark oder Joghurt mit hinein.

Aufbau bzw. Zubereitung

Als erstes kommen Eure Hafer, -Hirse,- oder sonstigen Flocken in das Glas. Darüber gebt ihr dann die Flüssigkeit, damit die Flocken über Nacht schön quellen können.  Hierzu eignet sich Milch (Egal ob Kuh oder Pflanzenmilch) aber auch Saft.

Als nächstes kommt bei mir die erste Obstschicht wie z.B. Bananen, Äpfel, Birnen, Apfelsinen, Himbeeren und andere Beeren oder auch Kiwi, Granatapfel oder Mango. Es gibt noch viele mehr und alle sind geeignet.

Ich mache dann mit einem Naturjoghurt oder auch Quark oder Skyr weiter. Diesem verleihe ich Geschmack mit etwas Vanillearoma oder anderen Gewürzen wie Zimt. Dann suche ich mir ein weiteres Obst aus und beende alles mit ein paar Mandeln, Cashews, Kokosflocken, Schokotropfen oder auch Kakau.

Am Ende verschließe ich das Bügelglas und stelle alles in den Kühlschrank bi zum nächsten Morgen. Etwa 30 Minuten vor dem Essen nehme ich ihn jedoch raus, damit er nicht ganz o kalt ist.

Fertig!

Ihr seht, bei Overnight-Oats kann man täglich neue Kombis ausprobieren. Sie machen satt, sind gut mitzunehmen und so mancher in Eurem Umfeld wird sicher bald neidisch sein auf Eure attraktive Mahlzeit.

 

Intervallfasten – die ersten 2 Wochen

Seit zwei Wochen bin ich nun beim Intervallfasten nach der Methode 16:8 dabei. Die Ersten fragten mich jetzt wie es ist und ob ich es durchhalte und schon Veränderungen merke. Dazu möchte ich heute ein bisschen was erzählen.

Wie alles anfing habe ich Euch ja bereits geschildert. Dachte ich am Anfang noch ich würde das nie schaffen, so war ich nach der ersten Fastenphase von 15 Stunden soweit, dass ich sagte ich kann 14:10 schaffen. Ja, die gute Flela hat sich verrechnet und hatte statt 14 gedachten Stunden schon 15 geschafft. Und jetzt war es zu 16 nur noch ein kleiner Schritt.

Das Frühstück

Was mir direkt auffiel ist, dass ich statt das Frühstück um 6:30 Uhr zu vermissen jetzt eher überlegte wie ich es verkleinern könnte, weil ich gar keinen so großen Hunger verspürte. Und das nach 16 Stunden nur mit Wasser und Schlaf. So bin ich dann dazu übergegangen das Müsli mit der Hafermilch und der Banane zu einem Milkshake umzuändern und dabei nur noch einen Esslöffel kernige Flocken unter diese leckere Bananenmilch zu pürieren. An den folgenden Tagen variierte ich dann mit Mango und mit Flavourdrops Käsekuchen. Achja, ich frühstücke um 9 Uhr.

Das Mittagessen

Wie ihr vielleicht wisst bin ich Tagesmutter. Meine Kinder sind alle unter 3 Jahre alt und haben so ihren eigenen Geschmack. Am liebsten hätten sie gerne jeden Tag Nudel und Fleisch, aber bitte ohne das böse Gemüse. Eine Zeit lang habe ich alles versucht sie doch zu überzeugen und habe eine Gemüsesauce püriert zu den Nudeln, aber es waren eben immer noch Nudeln sehr oft. Und da man ungern zweimal kochen will aß ich natürlich das Gleiche.

Jetzt habe ich das geändert. Ich koche jeden Tag ausgewogen auch mal Kartoffeln und Reis oder auch mal ganz ohne Fleisch nur Gemüse. So schmeckt es mir, ist gesund und siehe da, die Kinder essen es auch. Da haben wir sie wieder die Vorbildfunktion.

Gegessen wird immer zwischen halb 12 und 12. Dann habe ich zwar keine große Pause zum Frühstück, aber das ist ja eh nicht so mächtig.

Das Abendessen

Das Abendessen ist seit 16:8 eher ein Nachmittagsessen. Um 16:30 Uhr starte ich und bin dann um 17 Uhr fertig. Ich gönne mir alles was von den Kalorien noch im Rahmen ist und habe dann auch schonmal Kohlenhydratee am Abend. Aber ich habe mir das mal ausgerechnet.

Früher habe ich um 13 Uhr meine letzen Kohlenhydrate zu mir genommen, weil es abends keine gab und um 7 beim Frühstück waren dann wieder welche dabei. Das sind 16 Stunden ohne, also genau wie jetzt. Nur, dass jetzt 16 Stunden nix außer Wasser und Tee ohne Zucker erlaubt ist.

Zum guten Schluss

Ich bin sehr zufrieden mit dieser Umstellung. Ich schaffe es locker auf Essen zu verzichten, habe keinen Heißhunger mehr und trotz Schilddrüsen Unterfunktion purzelt es wieder. Ich habe mit 74,7 Kilo angefangen und bin jetzt (mitten in einer roten Woche) bei 73,2 Kilo. Das ist schön. Und weil ja das Messen fast wichtiger ist als das wiegen wollte ich Euch noch sagen, dass ich von 94 cm auf 88 cm geschrumpft bin am Bauch. Auch freut es mich, dass mein Mittagstief  verschunden ist.

Ich kann es nur jedem empfehlen es mal zu probieren. Ihr werdet sehen wie gut man auch mal ohne Nahrung auskommt und wie leicht es sein kann eurem Organismus eine Pause zu gönnen. Er wird es Euch danken.  Solltet ihr gesundheitlich angeschlagen sein oder eine Vorerkrankung haben besprecht Euch bitte vorher mit Eurem Arzt.

Bis bald

 

PS: Hier gibt es eine Buchübersicht bei Amazon zum Thema Intervallfasten.